ADAC Logo

Automobil Club Schweinfurt

BMV Logo

AC-Schweinfurt - Aktuelles - 2011 News

07.08.11 Bericht zum 42. Schweinfurter ADAC / DMSB Automobilslalom

Veröffentlicht von Jürgen (dees) am 09.08.2011
AC-Schweinfurt - Aktuelles - 2011 News >>

Rechtzeitig zum Beginn der Rennläufe auf dem Volksfestplatz hatte der Wettergott ein einsehen mit den Schweinfurtern und die Sonne kam hinter den Wolken hervor. Die Strecke trocknete ab und es konnte mit Slicks gestartet werden.

Mit 89 Teilnehmern wurde das erwartete Starterfeld weit übertroffen. Die Fahrer des AC Schweinfurt kamen mit der Strecke optimal zurecht, als Gesamtsieger konnte am Tagesende Timo Weiß auf seinen Peugeot 205 GTI gefeiert werden.

In der Serienklasse  G1 waren einige PS starke Fahrzeuge unterwegs, unter den neun Fahrern war der 2.Sportleiter das AC-SW Jochen Federlein als Gaststarter erfolgreich mit dem Leih-BMW M3 am Start. Federlein fuhr mit Pylonenfehler (plus 3 Sek.) auf den dritten Platz, im Trainingslauf konnte er sogar den späteren Klassensieger Roland Wallrab (Gersfeld) schlagen.

Mit 17 Startern war die F8 (Verbesserte Fahrzeuge) die stärkste Klasse, hier ging das Clubauto des AC-SW an den Start. Wieder einmal konnte sich Waldemar Schell (3.Platz) vor Sportleiter Dees durchsetzen, mit nur 13/100 Sek. Rückstand nach den zwei Wertungsläufen belegte Dees den 4.Rang. Erstmals im Peugeot 106 XSI unterwegs war der dritte im Bunde Olaf Schott, er blieb Fehlerfrei und Freude sich über den 10 Platz.

In der Klasse F9 bis 1600 ccm Hubraum siegte überragend Alexander Geier (AC-SW), er hatte 5,5 Sekunden Vorsprung und dies sogar mit einem Pylonenfehler. Dieses Ergebnis würdigte auch der   Bürgermeister Otto Wirth, er übergab den Klassen- und Gruppensiegerpokal gerne an den Schweinfurter Alexander Geier (Peugeot 205 GTI-1,6).

Auf den 4.Platz kam unser „Monte Carlo Fahrer“ Rainer Weiß, ohne Fehler hätte es bei Ihn noch für den Pokalplatz gereicht, so erhielt diesen Sabrina Dormann (1.AC Erlangen).

Pech hatte in dieser Klasse auch Sebastian und Roland happ die Beide nicht Fehlerfrei blieben.

Der Rallypilot Gerald Markert (MSC Sennfeld) zeigte mal wieder seine Fahrzeugbeherrschung und jagte den BMW M3 auf den zweiten Platz. Gewinner wurde Sebastian Dormann (1.AC Erlangen) ebenfalls BMW M3. Leider ist hier Jörg Kuhn auf seinem Audi TT RS im ersten Wertungslauf wegen technischen Defekts ausgeschieden, er hätte sicher ein Wort bei der Pokalvergabe mitgeredet.

Bevor es nach der Mittagspause wieder auf die Strecke ging, gedachten die Fahrer der Gruppe H ihren kürzlich verstorbenen Kollegen Freddy Schütz mit einer Schweigeminute.  

Schöne und schnelle Rennfahrzeuge gab es in der Startgruppe H zu sehen, so steuerte der Klassensieger Peter Dopieralski (MSC Zellingen) in der H12 einen NSU Prinz TT.   
Nur wenige Fahrer konnten in ihren beiden Wertungsläufen unter 70 Sek. Fahrzeit bleiben.
Nach den Trainingsläufen konnte man erkennen, dass der Gesamtsieg entweder an Robert Stangl (Opel C-Kadett) oder Timo Weiß (Peugeot 205 GTI) gehen sollte. Beide langen sehr eng beieinander, der Sieger aus 2009 Stangl legte mit 67,47 Sek. eine super Zeit im 1.Wertungslauf vor. Leider ist bei Ihm eine Pylonen gefallen und so hatte Weiß einen leichten Vorteil. Weiß konterte mit 67,36 Sek. und blieb Fehlerfrei, im zweiten Umlauf steigerte sich Stangl auf 67,00 Sek. (Tagesbestzeit) und so musste Weiß nochmals alles geben. Der Druck für den Schweinfurter Lokalmatador war Groß und ihm passierte auch ein Ausrutscher kurz vor Schluss, er setzte seinen Bremspunkt zu spät und konnte den Peugeot geraden noch durch das Pylonentor quälen.  Quer ging es durch dieses Tor am dem Stangl im ersten Durchgang seinen Fehler hatte, bei Weiß blieb alles stehen. Doch nun war die große Frage, wo bleibt die Zeit stehen? Bei 69,00 Sek. hielt die Lichtschranke an, dies bedeutet den Klassen- und Gruppensieg für Timo Weiß, überglücklich spendete der bei der Siegerehrung sein Preisgeld für die Jugendabteilung an den Verein.

In der Sonderklasse der Nachwuchsfahrer des Main Slalom Pokals, siegte der KFZ Meister Mario Wondra (AC-SW) mit fünf Sekunden Vorsprung. Zweiter wurde hier Rudolf Uhlmann aus Hammelburg auf seinen schnellen Fiat 500 Abarth. Ebenfalls in den Pokalrängen kam Patrick Seufert im Peugeot 306 GTI in seiner ersten Saison.

Link zum Video

Zu Gast war der ADAC Slalombeauftragter Tobias Eckert, er machte sich ein Bild von der Motorsportarena am Volksfestplatz und bestätigte eine gute Organisation und ausreichende Auslaufzonen. Ideal auch für einen Nachwuchslauf für die ADAC  Jugend Slalom Challenge geeignet.

Die Amerikaner zeigte großes Interesse an der Motorsportveranstaltung, einige wären selbst gerne einmal gefahren „vielleicht ist im nächsten Jahr eine Zusammenarbeit und Start möglich“ so Sportleiter und Organisator Jürgen Dees.

Zuletzt geändert am: 23.08.2011 um 18:40

Zurück zur Übersicht
Bitte keine Grafiken stehlen