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AC-Schweinfurt - Aktuelles - 2012 News

07.10.12 AS Helmberchts

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Wie schon im Vorfeld angekündigt war die letzte Veranstaltung des Franken Slalom Pokal (FSP) noch nie so spannende wie in diesem Jahr. Die Schweinfurter Fahrer hatten eine gute Ausgangsposition um ganz vorne zu sein, wie jedoch der FSP ausging ist noch unklar.
Die Veranstaltung auf dem Flugplatz in Helmbrechts verlangte nochmals alles von den Fahrern. Als der Startschuss zum letzten Slalomrennen um 9:30 Uhr fiel regnete es sehr stark. In der Serienklasse musste Jürgen Dees auf seinen BMW 328i fahren. Wieder einmal war seine Klasse die G2 nicht voll und so wurden die beiden Fahrzeuge aus der G2 mit der leistungsstärkeren Wertungsklasse G1 zusammengelegt. Hier gingen 3 Fahrer auf einen BMW M3 und ein Lancia Delta Intergrale (Allradfahrzeug) sowie ein DM-Fahrer auf einen BMW 328i zusammen mit Dees an den Start.

Dees erhoffte sich mit einem Sieg in der Serienklasse beim Helmbrechtser Slalom, den dritten Platz des FSP zu gewinnen, doch es kam ganz anders. Als die Klasse zusammen mit der Wertungsklasse G3 gemeinsam an den Start vorfuhr hörte es auf zu regnen. Die Strecke war jedoch so feucht, dass alle auf regenreifen den Slalom bestritten. Der DM-Fahrer ……… setzte im Training zunächst auf seinen BMW 328i mit 59:44 Sekunden die schnellste Zeit auf die feuchte Strecke. Dees ebenfalls auf BMW 328i konnte mit 61,61 Sekunden folgen und belegte den 2.Trainingsplatz mit ca. 0,5 Sekunden Vorsprung auf die Verfolger. Dess war jedoch mit der Straßenlage seines BMW gar nicht zufrieden, keine Haftung bei den Regenreifen hatte ihn zu einigen Fehlern auf der Strecke gezwungen.
Im ersten Wertungslauf setzte erneut ……….. mit 57:… eine Richtzeit. Dees fuhr als Letzter zum Start vor, an der Startlinie angekommen, musste er einige Minuten ausharren, da es Probleme mit der Lichtschranke (Zeitnahme) gab. Als dann nach gut 5 Minuten der Start endlich freigegeben wurde konnte Dees zunächst gut die Fahrt aufnehmen. Die Streckenlänge betrug ca. 1200 Metern und kurz vor dem Ziel passierte es, in einer Torfolge im 3.Gang bei einer Geschwindigkeit von ca. 120 km/h verlor Dees kurz die Kontrolle über seinen BMW und machte einen Fahrfehler. Er konnte zwar das Fahrzeug abfangen doch beim Einschlag in die Pylonen sind einige Fahrzeugteile davon geflogen. Dees wusste zu diesem Zeitpunkt noch nicht wie viele Pylonen der erwischt hatte, denn für jede Pylone gibt es 3 Strafsekunden zur Fahrtzeit und diese betrug 63,09 Sekunden.
Dees rechnete mit einer Pylone und da wusste er schon, dass der dritte Platz im Franken Slalom Pokal nicht an ihn gehen würde. Bei immer trocken wertenter Stecke wurden auch die Fahrzeiten schneller, Dees blieb im letzten Wertungslauf fehlerfrei und belegte in der Tageswertung mit 3 Pylonen (Strafsekunden) noch den 4.Platz in der Klasse G2/1.  
Auch ein Protest in letzte Minute gegen die Anzahl der Pylonenfehler erbrachte keine Änderung mehr. Nach einiger Zeit hatte sich Dees, der Sportleiter des AC Schweinfurt auch wieder beruhigt und konnten sogar wieder Späße machen.

In der folgenden Mittagspaus wurde von dem Fahrer der Startgruppe F, die Strecke zu Fuß besichtigt. Hier sollte es für Timo Weiß (AC-SW) um die Meisterschaft des FSP gehen.
Seine Klasse, die F9 war mit 11 Teilnehmern stark besetzt und die Kongruenz war richtig gut. Neben Team Weiß (Vater und Sohn auf Peugeot 205 GTI) starten hier Olaf Schlott und Uwe Müller im Dacia Logan vom AC-SW.
Ronny Rometsch hatte seinen Opel Corsa nach dem technischen Defekt und Ausfall in Stein nochmals hergerichtet. Rometsch war neben Pascal Friedl (VW Golf) einer der zwei Sieganwärtern in dieser Klasse. Das ganze Jahr über lagen die Drei immer eng beieinander und wechselten sich mit den Siegen ab. Keiner von ihnen hatte den jungen Knetzgauer, Alexander Schramm (BMW 316i) auf den Siegertreppchen gesehen. Schramm konnte in Helmbrechts überzeugen und Siegte vor Friedel und den Schweinfurter Fahrer Timo Weiß, er wird nun vermutlich Vizemeiser des FSP.
Da noch nicht alle Ergebnisse vorlagen wird man noch etwas werten müssen bis der Sieger des Franken Slalom Pokals genannt wird.
Reiner Weiß musste aus Sicherheitsgründen den zweiten Wertungslauf streichen, denn der Peugeot 205 GTI machte erneut Probleme mit der Schaltung. Vermutlich war der Einsatz am Vortag / Nacht bei der Rally des MSC Zellingen doch etwas zu viel für den kleinen Franzosen.
Mit großen Problemen hatten die beiden Dacia Fahrern (Schlott und Müller) zu kämpfen, schon im Training ging es von der Strecke ab in die Wiese. Die Reifen des Dacia hatten keinen Grip und so kamen keine guten Platzierungen heraus.

In der Klasse H15 konnte Jochen Federlein erneut einen Klassensieg feiern.    

Wie sich die anderen Schweinfurter geschlagen haben, wird nachgereicht.
Peter Stephan (Poppenhausen) startete in der Gruppe F und das zum zweiten Mal auf den BMW M3 von Jochen Federlein.
In der Gruppe H waren noch Gerlad Markert, Helmut Weikert und Sabine Utz alle auf BMW am Start.

 

Zuletzt geändert am: 08.10.2012 um 02:48

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