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AC-Schweinfurt - Aktuelles - 2011 News

16.+17-07-11 Bergrennen Homburg

Veröffentlicht von Jürgen (dees) am 18.07.2011
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Höhen und Tiefen in Homburg

 

Der vierte Lauf zur Deutschen Automobil-Bergmeisterschaft fand am vergangenen Wochenende in Homburg/Saar statt.

Am Trainingssamstag herrschten optimale Bedingungen. Im zweiten Lauf konnte Uwe Lang mit einer Zeit von 1.09.92 an seiner Bestmarke vom vergangenen Jahr anknüpfen. Im dritten Trainingslauf wurde er kurz vor der Zielkurve mit roter Fahne abgewunken, da der voraus fahrende Konkurrent einen technischen Defekt hatte. Auf eine Startwiederholung verzichtete Lang auf Grund eines instabilen Heckflügels. Das Training beendete er trotzdem als Zweitplatzierter hinter dem Luxemburger Guy Demuth, auf einem 500 PS starken Osella FA30. Er konnte im Training den bestehenden Streckenrekord von Christian Hauser auf einem Formel 3000 aus dem Jahr 2000 zweimal inoffiziell unterbieten.

Die Wettervorhersage für den Rennsonntag meldete Regen. Diese Tatsache kam Lang und seinem PS schwächeren Boliden entgegen. Im ersten Rennlauf auf nasser Fahrbahn und leichtem Regen fuhr Lang eine Zeit von 1.23.53, 3,1 Sekunden schneller als Demuth. Dies war ein gutes Polster, aber im Regen sind Sekunden schnell gewonnen aber auch verloren, was der zweite Wertungslauf zeigte. Lang verbesserte sich um 2,5 Sekunden, jedoch Guy Demuth konterte mit einer Zeitverbesserung von 5 Sekunden. Lang vergrößerte den Vorsprung nur um eine halbe Sekunde. Der dritte Lauf würde die Entscheidung bringen. 'Wie viel kann Demuth noch nach legen?'

Die Wetterbedingungen wurden vermeintlich besser. Es regnete kaum noch und die Piste begann an manchen Stellen abzutrocknen. Dies verleitete einige der 150 Teilnehmer zu riskanter Fahrweise, mit zum Teil schweren Folgen. Es folgten ständig Unterbrechungen. Die Rennleitung war gezwungen, das Rennen um 17.50 Uhr abzubrechen.

Die Entscheidung war richtig, da die Strecke durch Schmutz aus dem Fahrerlager sehr schmierig war und die restlichen 60 Rennwägen sicher nicht alle ohne Probleme hochgekommen wären.

Dies bedeutete für Uwe Lang den Gesamtsieg beim 38. Homburger ADAC Bergrennen, vor Guy Demuth und dem Schweizer Reto Meisel, auf einem Mercedes 190 V8, der nach dem ersten Durchgang auf Platz zwei lag.

Die Freunde über den Gesamtsieg hielt sich in Grenzen, da Uwe mit meinen Gedanken an diesem Wochenende oft wo anders war. Seine Gedanken waren bei Georg Plasa, der am 10. Juli im italienischen Rieti durch einen Rennunfall verstarb.

Georg Plasa war für Uwe einer der besten Bergrennfahrer, ein hervorragender Sportsmann, ein Ratgeber und Freund. Uwe Lang "Ich bin dankbar für die Zeit, die ich mit ihm verbringen konnte. Dankbar für den Ideenaustausch bei einem Funktionstest meines Osellas auf dem Haßfurter Flugplatz." Georg Plasa hatte sich die Zeit genommen die Neuentwicklungen zu begutachten.

Danke Georg

Zuletzt geändert am: 18.07.2011 um 20:58

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